Der reiche Fundus des Museums besteht zu etwa 70% aus Textilien, die aufgrund ihrer organischen Zusammensetzung zu einer schnellen Zersetzung neigen, so daß die Aufbewahrung, Erhaltung und Ausstellung dieser Exponate eine ständige und sehr verantwortliche Arbeit ist. Nach der Analyse des augenblicklichen Zustandes beginnt man mit dem mechanischen Entfernen von Staub, der sich auf den Textilien abgelagert hat und der einer der Hauptgründe für die Zersetzung der Textilien ist. Danach folgt das Waschen, das entweder naß, trocken oder chemisch sein kann.
Die anzuwendenden restaurations- und konservierungstechnischen Eingriffe hängen von der Art der Beschädigung ab sowie von dem Versuch, die Gegenstände so gut wie möglich wieder zum Leuchten zu bringen. Für die Restauration der Textilien ist eine gute Kenntnis über die Rohstoffe, die Web- und Sticktechniken notwendig. Der letzte Schritt ist das Bügeln, und im Falle von Trachten - das Faltenlegen.
Um neue Beschädigungen zu verhindern, ist es notwendig, sich ständig um eine richtige Aufbewahrung und Ausstellung der Textilien zu kümmern.