Galerie Vjekoslav KarasAllgemeine AngabenAktivitätenBücherei

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Geschichte des Museums

 

Am 18. Dezember 1904 beschloß die Stadtverwaltung von Karlovac das Stadtmuseum zu gründen, um nach damaliger Begründung alle Erinnerungen und Antiquitäten der Stadt zu erhalten. Dennoch wurde erst am 12. Juli 1911 der aus fünfzehn Mitgliedern bestehende "Museumsausschuß" gewählt, der die Bürger aufforderte, beim Sammeln zu helfen. Dem Museum wurde vorübergehend ein Raum im Magistrat (Rathaus) zur Verfügung gestellt.

Unter den ersten Geschenken befanden sich Gegenstände verschiedener Zünfte; die Münzsammlung von Mio Balas; die Sammlung von Janko Mikic, der an der "Kongo-Expedition" teilgenommen hatte; das Archiv des illyrischen Lesesaals, verschiedene Gegenstände von Hugo und Melkior Luksic (hölzernes Fahrrad - Veloziped) usw. Zur Zeit des I. Weltkriegs wurden alle Museumsstücke auf dem Dachboden des Rathauses aufbewahrt. Trotz einiger Initiativen blieb das Museum bis zum Ende des II. Weltkrieges geschlossen.

Am 12. Juli 1945 gründeten die Maler Nikola Dragaric und Branko Kozina eine Galerie, aber erst 1952 wurde unter der Leitung von Ivana Vrbanic mit der richtigen, sachlich konzipierten Museumsarbeit begonnen und im nächsten Jahr wurde dem Museum das Gebäude auf dem Strossmayer-Platz zur Verfügung gestellt, in dem es sich auch heute noch befindet. (Das Gebäude, das General Vuk Krsto Frankopan in der ersten Hälfte des 17. Jahrunderts errichten ließ, ist das heute älteste erhaltene Exemplar der Curiae-Wohnarchitektur in der Festung von Karlovac - kategorisiert als Kulturdenkmal von größtem Wert). In diesem barocken Stadtpalast befindet sich die ständige Museumsausstellung, die 1990 eröffnet und 1996 erneuert wurde. Die ausgestellten Gegenstände zeigen die Flora und Fauna aus der Umgebung von Karlovac, mit besonderer Betonung auf den ökologischen Problemen; die archäologische Vergangenheit der Umgebung; illustrieren die Traditionsformen des Landlebens; vor allem zeigen sie aber die Stadtgeschichte vom Augenblick der Errichtung der Festung über ihr Wachstum als Zentrum der Militärgrenze bis zum Handels- und Verkehrsknoten des 19. Jahrhunderts und zugleich als Kulturzentrum der weiteren Umgebung.

Im Rahmen des Museums befinden sich folgende Abteilungen: die naturwissenschaftliche, archäologische, geschichtliche, kulturgeschichtliche, ethnographische und die vorher genannte Galerie (in einem anderen Gebäude), mit einem Fundus von annähernd 18000 Gegenständen.



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