Die erste kroatische Komponistin, Dora Pejacevic bekam im Heimatmuseum ein Gedenkzimmer, das 1985 eröffnet wurde.

Dora wurde 1885 in Budapest geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie im Schloß in Nasice.

Von ihrer Mutter Lilla, einer ausgezeichneten Pianistin, Sängerin und Komponistin kleiner Musikstücke erbte sie ihre Liebe für die Musik und ihr Talent und bei ihr bekam sie auch ihren ersten Musikunterricht. Mit 12 Jahren schrieb Dora ihre erste Komposition. Ihre musikalische Ausbildung begann in Zagreb, und wurde in Dresden und München fortgesetzt.

Nach ihrer Heirat im Jahr 1921 lebte sie in München, wo sie auch bis zu ihrem plötzlichen Tod im Jahr 1923 blieb.

Sie lebte einsam und fügte sich nicht in die adelige Umgebung ein, in der sie lebte, die sie aber nicht billigte.

Trotz ihrer Einsamkeit war sie mit den Bewegungen in der zeitgenössichen Kunst ihrer Zeit gut vertraut. Es ist bekannt, daß sie mit Karl Kraus, dem bekannten österreichischen Schriftsteller, gut befreundet war.

Sie hinterließ ein reiches Opus (58 Werke), von denen viele nicht veröffentlicht wurden, aber ihre Manuskripte werden aufbewahrt.

Begraben wurde sie auf dem Friedhof in Nasice.

Im Gedenkzimmer befinden sich Exponate, die sich auf Doras Leben beziehen, Möbelstücke aus ihrem Zimmer, Familienfotos und Dokumente, Noten und einige erhaltengebliebene Gegenstände aus dem Besitz der Familie Pejacevic. Besonders wertvoll sind das Klavier und die Marmorbüste “Trauer” aus dem Jahr 1906, die sich einst in ihrem Zimmer befand.


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