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| Die ethnographiche Abteilung wurde 1952 als Bestandteil des Museums gegründet. In die Abteilung wurde dann das vorher gesammelte ethnographische Material eingebracht, das mehr zu Werbezwecken diente, wie z.B. die Sammlung der Puppen in Volkstrachten, weiterhin eine Reihe von mit Gold bestickten Kopftüchern, die wahrscheinlich den Mitgliedern der Gesellschaft der kroatischen Frauen gehörten und Möbel, die mit Ornamenten verziert sind, die für das Bemalen von Kürbissen typisch waren. Hierzu gehören auch die wenigen Gegenstände dinarischen Ursprungs.
Von der Gründung der Abteilung wurde durch systematisches Sammeln von ethnographischem Material ein horizontaler Durchschnitt durch die wichtigeren Elemente der Traditionskultur von Slawonien und Baranja im 19. und 20. Jahrhundert gewonnen, und zwar vor allem bezüglich der Volkstrachten. Die Bekleidungsgegenstände und die Bestandteile der Volkstrachten stellen den größten Teil des Fundus der ethnographischen Abteilung dar. Außer den Bekleidungsstücken aus Leinen, Leder und Wolle befinden sich in dieser Sammlung Teile des Kopfschmucks, Schmuckstucke und Schuhwerk. Eine besondere Sammlung stellen die handgemachten Stoffe mit den dazugehörigen Hilfsgeräten dar. Hierzu gehört auch die Sammlung von Gebrauchstextilien. In der mit den landwirtschaftlichen Gütern verbundenen Sammlung befinden sich landwirtschaftliche Geräte für die Bearbeitung der Felder und die Ernte sowie andere Gegenstände. Eine weitere Sammlung besteht aus Gegenständen für die Inneneinrichtung - Möbel u.ä. In der Handarbeiten-Sammlung nehmen die Holzschnitzerei und die Bearbeitung von Kürbissen eine besondere Stellung ein. Auch die Sammlung von Töpferprodukten muß besonders betont werden, ebenso wie die Ostereier-Sammlung und die kleine Sammlung von Musikinstrumenten. |
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